Cut up Couture

Stoffe, die schon viel erlebt haben - Röcke, Kleider, Jacken aus antiken Textilien

Rock-Parade

 

 

Ob kurz, mit Blumen-Print oder Maxi aus Kimonoseide: Röcke sind das absolute Sommer-wie-Winter-must-have für Iris K Schröder. Für einen coolen Twist sorgen die Jeansröcke, aus stone-washed Männerjeans .

 

 

 

Seit 2008 stellt Iris K Schröder  im Cut up Design in  kleiner Auflage ganz spezielle  Kleidungsstücke her. Cut up Design? Auftrennen - neuen Schnitt entwerfen - schneiden - schneidern. Die Designerin verwendet Stoffe, die schon viel erlebt haben, wie von Hand gewebtes Leinen, patinierte Zeltplane, Art-Deco-Matratzenstoff, Kaffeesäcke aus dem Hamburger Hafen, Decken von Uromas Kaffeetafel in Kombination zum Beispiel mit exklusiven Möbelstoffen. Manches veredelt sie noch zusätzlich mit Stickmotiven. In Japan kauft Iris K Schröder Kimonos aus z.B. Meisenseide, die dort seit Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1955 in historischer Technik produziert wurde. Vor der Verarbeitung wurde das Seidengarn abschnittsweise eingefärbt. Bei diesem Resist dyeing sind mehrere Farben möglich und Abschnitte können ungefärbt bleiben.

Auch die Matratzenstoffe mit Blumenjaquard oder Streifenmuster werden so nicht mehr produziert. Eine Spur Geheimnis geben die Fäden dieser gelebten Stoffe an die Trägerin weiter. Ein Kleid oder ein Rock aus Art-Deco-Matratzenstoff oder aus antiker Kimonoseide aus Japan macht Ihnen so schnell keine nach, auch nicht die Jacke aus Leinen, das 1941 als Getreidesack diente. Nicht nur die Materialien, sondern auch die gelernte Damenschneiderin und Schnitttechnikerin machen diese Kleidung in ihrer Kombination von zart und wild zu etwas ganz Besonderem - und dazu Passgenauem.